Gaming hilft Unternehmen bei Recruiting und Teambuilding
Autor: Provimedia GmbH
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Phillip Holler nutzt Gaming- und E-Sport-Formate für Recruiting, Employer Branding und Teambuilding, um Soft Skills wie Teamfähigkeit und Kommunikation sichtbar zu machen.
Gaming wird zum Werkzeug für Recruiting und Teambuilding
Der Hunsrücker Phillip Holler will Unternehmen dabei unterstützen, digitale Spielwelten für die Mitarbeitergewinnung und die Teamentwicklung einzusetzen. Gaming und E-Sport seien längst keine Randerscheinungen mehr, berichtet der Wochenspiegel.
Holler ist begeisterter Gamer, zertifizierter E-Sport-Eventmanager und Kaufmann für Dialogmarketing. Mit seinem Unternehmen „Game Talent Connect“ verbindet der 28-Jährige seine Gaming-Erfahrung mit modernen Methoden des Employer Brandings, Recruitings und der Teamentwicklung.
Gaming werde häufig noch mit Ego-Shootern gleichgesetzt, erklärt Holler. Die digitale Spielewelt reiche jedoch von Sport- bis zu Strategiespielen. Spiele wie „Minecraft“ könnten die Kreativität fördern; gemeinsames Spielen stärke außerdem Teamgeist und soziale Kompetenzen.
„Die digitale Spielewelt ist aber weit größer und reicht vom Genre Sport bis zum Genre Strategie. Spiele wie ‚Minecraft‘ fördern auch die Kreativität. Und gemeinsam spielen fördert Teamgeist sowie soziale Kompetenzen“, sagt Phillip Holler laut Wochenspiegel.
Diese Soft Skills seien für die Mitarbeitergewinnung und -sicherung ebenso wichtig wie Hard Skills, also fachliches Wissen und Qualifikationen. Holler möchte Betriebe dabei unterstützen, Recruiting-Prozesse zu modernisieren, neue Zugänge zu Fachkräften und Auszubildenden zu schaffen und sich als zukunftsorientierte Arbeitgeber zu positionieren.
Nach Angaben des Wochenspiegels gibt es allein in Deutschland rund 37,5 Millionen Gamer. Laut einer aktuellen Studie von Statista spielen 54 Prozent aller Deutschen zumindest gelegentlich Computer- und Videospiele. Damit könne Gaming nicht nur eine jüngere Zielgruppe ansprechen.
| Aspekt | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Gamer in Deutschland | rund 37,5 Millionen |
| Gelegentlich spielende Deutsche | 54 Prozent |
| Alter von Phillip Holler | 28 Jahre |
Ein zentraler Anwendungsbereich ist das Recruiting, insbesondere das Assessment-Center. Soft Skills sollen nicht nur in klassischen Bewerbungsgesprächen erfragt, sondern in Spielsituationen beobachtet werden. Dabei könnten Teamfähigkeit, Kommunikation, Problemlösungskompetenz und das Verhalten unter Stress sichtbar werden.
Auch für das Teambuilding sieht Holler Einsatzmöglichkeiten. Gemeinsame Spielerlebnisse könnten Zusammenarbeit, Kommunikation und Vertrauen innerhalb von Teams stärken. Die Formate seien individuell plan- und umsetzbar, etwa als Workshop, Teamtag oder Event.
Das Angebot richte sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Gaming-Erfahrung. Im Mittelpunkt stehe nicht der Wettbewerb, sondern die Zusammenarbeit. Darüber hinaus berät Holler Unternehmen zur strategischen Nutzung von Gaming und E-Sport für den Aufbau und die Pflege ihrer Arbeitgebermarke sowie für die Ansprache junger Zielgruppen.
- Gaming- und E-Sport-Formate im Recruiting
- Beobachtung von Soft Skills in Spielsituationen
- Workshops, Teamtage und Events für die Teamentwicklung
- Beratung zum Employer Branding
- Ansprache junger Zielgruppen
Achim Kistner, Geschäftsführer des Regionalrats Wirtschaft, unterstützt das Konzept. Der Regionalrat Wirtschaft begleitet Holler bereits seit einiger Zeit und fördert sein Gründungsvorhaben mit LEADER-Mitteln aus dem Regionalbudget. Als Begründung nennt Kistner den innovativen Ansatz bei der Rekrutierung und Entwicklung von Mitarbeitenden.
„Sein Projekt, auf dem seine Unternehmensgründung basiert, fördern wir mit LEADER-Mitteln (Regionalbudget), weil es auf innovative Weise die Rekrutierung und Entwicklung von Mitarbeitenden adressiert und wirklich neue Wege beschreitet“, sagt Achim Kistner laut Wochenspiegel.
Das Konzept sei ein Novum in der Region. Holler betont zugleich, dass „Game Talent Connect“ keine klassische Eventagentur sei. Im Vordergrund stehe nicht die Unterhaltung, sondern die Verbindung von Gaming mit Personalmanagement und Unternehmensentwicklung.
Auch Ausbildungsmessen und weitere Events könnten künftig zum Angebot gehören. Erste Ideen dafür habe Holler bereits entwickelt.
Infobox: „Game Talent Connect“ nutzt strukturierte Gaming- und E-Sport-Formate für Recruiting, Employer Branding und Teamentwicklung. Laut Wochenspiegel zählen dabei nicht Spielerfahrung oder Wettbewerb, sondern die Beobachtung und Förderung von Zusammenarbeit, Kommunikation und weiteren Soft Skills.
Quellen: