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title: Recruiting 2026: Karrieretag, Gaming-Kampagne und LinkedIn-Tipps im Überblick
canonical: https://talentmagazin.de/recruiting-2026-karrieretag-gaming-kampagne-und-linkedin-tipps-im-ueberblick/
author: Provimedia GmbH
published: 2026-08-21
updated: 2026-08-21
language: de
category: News
description: Recruiting setzt auf persönliche Kontakte, Gaming-Erlebnisse und aktive LinkedIn-Nutzung, um Fachkräfte und Nachwuchs zu gewinnen.
source: Provimedia GmbH
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# Recruiting 2026: Karrieretag, Gaming-Kampagne und LinkedIn-Tipps im Überblick

> **Autor:** Provimedia GmbH | **Veröffentlicht:** 2026-08-21

**Zusammenfassung:** Recruiting setzt auf persönliche Kontakte, Gaming-Erlebnisse und aktive LinkedIn-Nutzung, um Fachkräfte und Nachwuchs zu gewinnen.

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## Recruiting im Fokus: Karrieretag, Gaming-Kampagne und digitale Jobsuche

## Autobahn GmbH lädt zum 2. Recruiting Day nach Krefeld

Am Freitag, 4. September, veranstaltet die Autobahn GmbH ihren 2. Recruiting Day in der Zentrale der Niederlassung Rheinland am Willy-Brandt-Platz 2 in Krefeld. Die Veranstaltung soll die Autobahn GmbH als attraktive Arbeitgeberin vorstellen und Fachkräfte für offene Stellen gewinnen.

Angesprochen werden Berufserfahrene, Quereinsteiger*innen, Schüler*innen, Student*innen und Absolvent*innen. Vor Ort können sich Interessierte über vielfältige Aufgabenbereiche, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierewege informieren. Nahezu alle Geschäftsbereiche und Abteilungen präsentieren sich in der Niederlassungszentrale, im Innenhof und zeigen ihren jeweiligen Wirkungskreis sowie vorhandene Karrieremöglichkeiten. Offene Stellen werden plakativ angeboten.

Die Zentrale liegt direkt am Hauptbahnhof. Der Recruiting Day beginnt um 14 Uhr und endet planmäßig um 18 Uhr. Simone Schaffrath, verantwortlich für die Personalgewinnung, hebt insbesondere den direkten Austausch hervor.

> „Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Informationen zu offenen Stellen, sondern vor allem der direkte Austausch: authentisch, persönlich und auf Augenhöhe. Genau das macht den Recruiting Day aus. Wir wollen ins Gespräch kommen und im Kopf bleiben“, sagt Simone Schaffrath.

**Infobox – Die wichtigsten Erkenntnisse:**

- Veranstaltung: 2. Recruiting Day der Autobahn GmbH

- Termin: Freitag, 4. September

- Ort: Willy-Brandt-Platz 2 in Krefeld

- Zeit: 14 Uhr bis 18 Uhr

- Zielgruppen: Berufserfahrene, Quereinsteiger*innen, Schüler*innen, Student*innen und Absolvent*innen

*Quelle: Die Autobahn GmbH des Bundes*

## Bundespolizei setzt bei der gamescom 2026 auf Gaming und Teamwork

Die Bundespolizei wirbt bei der gamescom 2026 mit einem interaktiven Recruiting-Konzept um Nachwuchskräfte. Vom 26. bis zum 30. August ist die Behörde in der Jobs & Career Halle 10.1 am Stand D050-E051 vertreten. Mit RC-Cars, Gaming-Creators und einer „Rocket League“-Arena soll die Arbeit der Bundespolizei für jüngere Generationen erlebbar werden.

Der Messeauftritt gilt laut *marketingscout.com* als strategischer Meilenstein der Personalgewinnung. Im Mittelpunkt steht nicht die klassische Präsentation mit Informationsständen und Broschüren, sondern ein persönlicher und spielerischer Zugang. Die Bundespolizei möchte zeigen, wie sich ein Dienst für die Gesellschaft als berufliche Perspektive anfühlen kann.

Herzstück des Standes ist eine Arena nach dem Vorbild des Videospiels „Rocket League“. Besucherinnen und Besucher treten dort mit ferngesteuerten Autos im Drei-gegen-drei-Modus gegeneinander an. Das Spielprinzip soll die Bedeutung von Zusammenarbeit verdeutlichen, da ein Erfolg im Team erforderlich ist. Diese Botschaft wird mit dem Arbeitsalltag der Bundespolizei verbunden.

> „Zusammenhalt kann man erklären. Oder man kann ihn erleben. Die Bundespolizei hat sich für Letzteres entschieden“, so die Verantwortlichen.

Unterstützt wird der Auftritt von den Gaming-Creators „Mexify“ und „Davenite“. Am Freitag, den 28. August, können Fans die beiden bei einem Meet & Greet am Stand der Bundespolizei treffen und gemeinsam mit ihnen gegen Teams der Behörde antreten. Am selben Tag findet um 13:30 Uhr ein Showmatch auf der Bühne von SK Gaming in Halle 8.1 am Stand B060 statt.

Die Kampagne steht unter dem Leitgedanken des „Wir“ und richtet sich an jüngere Generationen. Die Bundespolizei beschäftigt laut Quelle rund 56.000 Beschäftigte, bildet jedes Jahr mehrere Tausend Nachwuchskräfte aus und bietet Menschen Tätigkeiten in über 100 Berufen.

**Infobox – Die wichtigsten Erkenntnisse:**

- Termin: 26. bis 30. August 2026

- Ort: Messe Köln, Halle 10.1

- Stand: D050-E051

- Gaming-Angebot: „Rocket League“-Arena mit RC-Cars im Drei-gegen-drei-Modus

- Gaming-Creators: „Mexify“ und „Davenite“

- Meet & Greet: Freitag, den 28. August

- Showmatch: 13:30 Uhr, Halle 8.1, Stand B060

- Bundespolizei: rund 56.000 Beschäftigte, über 100 Berufe

*Quelle: marketingScout.com*

## Jobsuche: Direkter Kontakt und aktive LinkedIn-Nutzung können entscheidend sein

Ein traditioneller Ratschlag erlebt laut der *Frankfurter Rundschau* ein Comeback: Wer eine Stelle sucht, sollte sich direkt an die zuständige Person in einem Unternehmen wenden. Die US-amerikanische HR-Expertin Morgan Sanner empfiehlt, den Mittelsmann auszulassen und gezielt Kontakt zu Recruitern oder HR-Mitarbeitenden aufzunehmen.

Der historische Rat, persönlich ins Unternehmen zu gehen und den Lebenslauf abzugeben, lasse sich heute nicht exakt übertragen. Sein Kern bleibe jedoch relevant: Bewerberinnen und Bewerber sollten versuchen, direkt die richtige Person zu erreichen. Eine Möglichkeit sei, sich auf Online-Jobplattformen wie Linkedin mit Recruitern und HR-Mitarbeitenden zu vernetzen.

Jobsuchende können laut dem Bericht nach Beiträgen von Recruiterinnen und Recruitern filtern. Dadurch lässt sich erkennen, wer Stellenangebote auf der Plattform veröffentlicht hat und offen für Networking ist. Die Recruiting- und Personalmanagement-Expertin Melanie Trommer sieht darin einen Vorteil, weil direkte Nachrichten ohne kostenpflichtige Linkedin-Credits ausgetauscht werden können.

> „Sinnvoller ist es, proaktiv zu schreiben – etwa: ‚Ich habe gesehen, bei euch ist gerade Stelle X offen, ich würde mich gern bewerben. Welchen Kanal empfiehlst du mir?‘“, sagt Melanie Trommer.

Gleichzeitig weist Trommer darauf hin, dass interne Personaler nicht immer ausreichend Zeit für Active Sourcing haben. Deshalb könne eine konkrete, auf eine offene Stelle bezogene Nachricht sinnvoller sein als ein allgemeiner Kontaktversuch.

## „Open to Work“ allein reicht nicht aus

Eine weitere Möglichkeit, auf Linkedin auf sich aufmerksam zu machen, ist der „Open to Work“-Banner. Dabei wird das Profilbild mit einem grünen Kreis umrahmt. Laut Trommer gibt es eine für alle sichtbare Variante und eine versteckte Variante, die nur Recruiter sehen können.

Der öffentlich sichtbare Banner bringe jedoch nicht automatisch Erfolg. Wer wenige Kontakte habe, den Banner einstelle, aber weder kommentiere noch eigene Beiträge veröffentliche, werde vom Algorithmus kaum ausgespielt. In diesem Fall werde die Jobsuche wahrscheinlich nur von Personen bemerkt, die zufällig auf das Profil stoßen.

Die versteckte Variante werde vor allem von Personen genutzt, die aktuell angestellt sind und nicht möchten, dass der Arbeitgeber von der Jobsuche erfährt. Allerdings können diesen Status laut Trommer nur sehr wenige sehen, weil er ausschließlich mit einer Linkedin-Recruiter-Vollizenz funktioniert, die kostspielig ist.

Recruiter suchen laut dem Bericht unter anderem nach spezifischen Kenntnissen im Umgang mit einem System oder nach Berufserfahrung bei einem Mitbewerber. Der „Open to Work“-Banner kann signalisieren, dass eine Person schneller verfügbar oder wechselbereit ist. Er stellt jedoch nur einen von mehreren Faktoren dar, die Recruiter berücksichtigen.

**Infobox – Die wichtigsten Erkenntnisse:**

- „Open to Work“ gibt es als öffentlich sichtbare und versteckte Variante.

- Ein Banner allein reicht nicht aus, wenn ein Profil wenig aktiv ist.

- Die versteckte Variante ist nur für Recruiter sichtbar.

- Der Status funktioniert ausschließlich mit einer Linkedin-Recruiter-Vollizenz.

- Recruiter berücksichtigen außerdem Kenntnisse und Berufserfahrung.

*Quelle: Frankfurter Rundschau*

## Jobsuche-Posts können Reichweite und Unterstützung erzeugen

Morgan Sanner empfiehlt außerdem, einen Beitrag zu veröffentlichen, in dem Jobsuchende genau erklären, welche Tätigkeit sie suchen. Ein solcher Schritt könne sich unangenehm anfühlen, weil die eigene berufliche Situation öffentlich gemacht werde. Nach ihrer Einschätzung können solche Beiträge jedoch eine große Wirkung entfalten.

Melanie Trommer bestätigt, dass Jobsuche-Posts zumindest eine große Reichweite erzielen können. Beiträge würden inzwischen stärker an Personen außerhalb des eigenen Netzwerks ausgespielt. Zudem stießen solche Veröffentlichungen häufig auf Solidarität.

> „Beitr
 
äge werden inzwischen stärker an Personen außerhalb des eigenen Netzwerks ausgespielt. Solche Posts stoßen häufig auf große Solidarität“, sagt Melanie Trommer der Frankfurter Rundschau.

Interaktionen erhöhen die Sichtbarkeit eines solchen Beitrags. Sobald jemand den Post liked, kommentiert oder teilt, können auch die Kontakte dieser Person den Beitrag sehen. Dadurch kann sich die Reichweite über das eigene Netzwerk hinaus ausweiten.

Wer sich direkt über Linkedin bewirbt, kann eine Stelle inzwischen als erste Wahl markieren. Trommer empfiehlt diese Funktion aus eigener Erfahrung, weil eine solche Markierung auffalle und dazu führen könne, dass die Bewerbung genauer geprüft werde.

Bei der Stellensuche rät Trommer außerdem dazu, nicht nur die erste Seite der Jobplattformen zu durchsuchen. Bekannte Unternehmen stehen dort meist weit oben und erhalten entsprechend viele Bewerbungen. Auch auf Seite drei, vier oder fünf könnten interessante Stellen zu finden sein, bei denen sich weniger Personen bewerben.

**Infobox – Die wichtigsten Erkenntnisse:**

- Jobsuche-Posts sollten konkret darstellen, was gesucht wird.

- Beiträge können auch Personen außerhalb des eigenen Netzwerks erreichen.

- Likes, Kommentare und geteilte Beiträge erhöhen die Sichtbarkeit.

- Eine Bewerbung kann auf Linkedin als erste Wahl markiert werden.

- Auch die Seiten drei, vier oder fünf von Jobplattformen können interessante Stellen enthalten.

*Quelle: Frankfurter Rundschau*

Quellen:
- [2. Recruiting Day der Autobahn GmbH](https://www.autobahn.de/aktuelles/aktuell/2-recruiting-day-der-autobahn-gmbh)
- [Recruiting-Kampagne Spielend Talente gewinnen – Das plant die Bundespolizei zur gamescom 2026](https://www.marketingscout.com/news/spielend-talente-gewinnen-das-plant-die-bundespolizei-zur-gamescom-2026/)
- [„Kann sich unangenehm anfühlen“: Alter Ratschlag bei der Jobsuche erlebt Comeback](https://www.fr.de/panorama/comeback-kann-sich-unangenehm-anfuehlen-alter-ratschlag-bei-der-jobsuche-erlebt-zr-94451431.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [talentmagazin.de](https://talentmagazin.de/recruiting-2026-karrieretag-gaming-kampagne-und-linkedin-tipps-im-ueberblick/)*
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