Recruiting bleibt stabil, doch Standort und Employer Branding bremsen

Recruiting bleibt stabil, doch Standort und Employer Branding bremsen

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Unternehmen können ihren Personalbedarf meist decken, doch geografische Hürden und Qualifikationsengpässe erschweren das Recruiting zunehmend. Zeitarbeit beschleunigt Besetzungen, lässt Fragen zum Employer Branding jedoch offen.

Recruiting zwischen Entspannung und strukturellen Engpässen

Die aktuelle Befragung des CHRO Panels der Personalwirtschaft zeigt, dass die meisten Unternehmen ihren aktuellen Personalbedarf decken können. Gleichzeitig zeichnen sich im Recruiting strukturelle Verschiebungen ab: Die geografische Lage eines Unternehmens entwickelt sich zu einem wachsenden Hindernis.

An der zweiten Runde des CHRO Panels nahmen 60 CHROs beziehungsweise höchste Personalleitungen mit anderen Jobtiteln teil. Die Online-Befragung lief vom 31. März bis zum 27. April 2026. Zur Einordnung der Ergebnisse führte die Redaktion am 30. April 2026 ein Gespräch mit acht CHROs, aus dem im Beitrag mehrfach zitiert wird.

Im Mittelpunkt stehen die heutigen Herausforderungen der Personalbeschaffung sowie die erwartete Entwicklung in fünf Jahren. Die Befragung thematisiert außerdem strukturelle Probleme im Bildungssystem und bei den Qualifikationen.

„Die meisten Unternehmen können ihren aktuellen Personalbedarf decken – doch hinter der entspannten Lage verbergen sich strukturelle Verschiebungen im Recruiting.“

Infobox: Quelle: Personalwirtschaft. Befragt wurden 60 CHROs beziehungsweise höchste Personalleitungen. Befragungszeitraum: 31. März bis 27. April 2026. Redaktionsgespräch: 30. April 2026.

Zeitarbeit beschleunigt die Personalbeschaffung, lässt das Employer Branding aber offen

Die Personalwirtschaft beschreibt Zeitarbeit als eine Abkürzung im Recruiting. Unternehmen können dadurch Personalbeschaffung kurzfristig organisieren und vakante Positionen schneller besetzen.

Gleichzeitig weist der Beitrag auf einen „Blindflug im Employer Branding“ hin. Die Nutzung von Zeitarbeit wird damit nicht nur als operative Lösung betrachtet, sondern auch im Zusammenhang mit der Wahrnehmung eines Arbeitgebers und seiner Positionierung gegenüber potenziellen Beschäftigten.

Der Titel des Beitrags stellt somit zwei Seiten gegenüber: Zeitarbeit kann den Weg zur Besetzung einer Stelle verkürzen, schafft aber keine automatische Klarheit darüber, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Recruiting und Employer Branding werden dadurch als unterschiedliche Aufgaben sichtbar.

  • Zeitarbeit wird als Abkürzung im Recruiting eingeordnet.
  • Beim Employer Branding besteht laut Beitrag ein Blindflug.
  • Die schnelle Personalbeschaffung beantwortet nicht automatisch die Frage nach der Arbeitgeberwahrnehmung.

Infobox: Quelle: Personalwirtschaft. Kernthema: Zeitarbeit als Abkürzung im Recruiting und offene Fragen beim Employer Branding.

Quellen: