Ly Bon koordiniert Berufsberatung, Ausbildung und Personalgewinnung

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07.10.2026 32 mal gelesen 1 Kommentare

Ly Bon setzt auf koordinierte Berufsberatung und Personalgewinnung

Das Volkskomitee der Gemeinde Ly Bon hat am Nachmittag des 6. Oktober gemeinsam mit dem Vietnam Coal and Mineral College und der Mining Construction Company - TKV eine Konferenz zur Berufsberatung, Studentenrekrutierung und Personalbeschaffung veranstaltet. Im Mittelpunkt standen Informationen zu Berufsbildungspolitik, Ausbildungsbereichen, Lernbedingungen, Beschäftigung, Einkommen, Versicherung und Sozialleistungen.

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Vertreter der Gemeinde, der Hochschule und des Unternehmens erläuterten den lokalen Arbeitnehmern den jeweiligen Personalbedarf sowie mögliche Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven. Ziel war es, Interessierte bei der Vorbereitung auf eine passende berufliche Laufbahn zu unterstützen und den Zugang zu Weiterbildung und geeigneten Arbeitsplätzen zu erleichtern.

Die beteiligten Parteien vereinbarten einen langfristigen Koordinierungsmechanismus. Die Hochschule übernimmt die Ausbildung, die Unternehmen richten diese am tatsächlichen Personalbedarf aus, während die Gemeinde als Vermittlerin für Information, Beratung und Personalauswahl fungiert.

Nach den Kooperationszielen will die Gemeinde Ly Bon jährlich etwa 20 Arbeitskräfte auswählen. Voraussetzung sind gesundheitliche Eignung, entsprechende Qualifikationen und die Bereitschaft, eine Berufsausbildung am Vietnam Coal and Mineral College zu absolvieren und anschließend bei der Mining Construction Company – TKV zu arbeiten.

Auf Grundlage dieser Vereinbarungen unterzeichneten Vertreter des Volkskomitees der Gemeinde Ly Bon, der Vietnamesischen Kohle- und Mineralienhochschule und des Bergbau- und Bauunternehmens TKV ein Kooperationsabkommen. Die Zusammenarbeit soll eine nachhaltige Verbindung zwischen Region, Hochschule und Unternehmen schaffen und zugleich stabile berufliche Entwicklung, höheres Einkommen und die lokale sozioökonomische Entwicklung fördern.

„Die Schule ist für die Ausbildung zuständig, Unternehmen verknüpfen die Ausbildung mit dem Personalbedarf, und die Gemeinde fungiert als Vermittler für Information, Beratung und Personalauswahl.“

Zusammenfassung: Ly Bon, das Vietnam Coal and Mineral College und die Mining Construction Company – TKV bündeln Berufsberatung, Ausbildung und Personalbeschaffung. Jährlich sollen etwa 20 geeignete Arbeitskräfte für Ausbildung und anschließende Beschäftigung ausgewählt werden.

Quelle: Vietnam.vn

Quellen:

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Ich finde die idee eigendlich ganz gut, vorallem weil Berufsberatung und echte Arbeitsplätze mal zusammen gedacht werden und nicht jeder nur irgendwelche Flyer bekommt. Die 20 Leute pro Jahr klingen aber auch nicht gerade nach sehr viel, wenn die Gemeinde damit wirklich ein größeres Personalproblem lösen will. Andererseits ist ein fester Anfang ja besser als garnix und viele wissen vermutlich garnicht, welche Ausbildung es dort überhaubt gibt.

Gut finde ich auch das die Firma den Bedarf vorher nennt, dann lernt man hoffentlich nicht völlig am Arbeitsmarkt vorbei. Bei solchen Abkommen steht aber oft viel schönes drin und später weis keiner mehr genau wer sich worum kümmert. Die Gemeinde soll vermitteln, die Schule ausbilden und die Firma einstellen, klingt logisch, aber entscheidend ist wohl ob Lohn, Arbeitszeiten und Sicherheit wirklich so sind wie auf der Konferenz erklärt. Gerade im Bergbau stelle ich mir Gesundheit und Arbeitsschutz ziemlich wichtig vor, nicht nur Versicherung und Sozialleistungen auf dem Papier.

Auch interessant das die Ausbildung erst gemacht werden muss und danach die Arbeit bei TKV vorgesehen ist. Für junge Leute kann das eine gute klare Perspektive sein, weil man nicht jahrelang studiert und dann trotzdem keine Stelle findet. Aber hoffentlich können sich die Bewerber auch noch umentscheiden, falls der Beruf doch nicht zu ihnen passt. Gesundheitliche Eignung ist verständlich, darf aber nicht einfach dazu führen das Menschen ohne viel Geld sofort aussortiert werden.

Was mir im Artikel noch etwas fehlt sind konkrete Angaben zu Ausbildungsdauer, Gehalt und ob Unterkunft oder Fahrtkosten bezahlt werden. Für eine Familie sind solche sachen ja oft ausschlaggebend. Insgesamt wirkt die Zusammenarbeit trotzdem sinnvoller als diese üblichen Einzelaktionen ohne Anschluss. Wenn die drei Partner wirklich langfristig zusammenarbeiten und nicht nur einmal ein Abkommen unterschreiben, könnte daraus tatsächlich ein brauchbarer Weg in Arbeit werden. Mal sehen ob die 20 Plätze dann auch jedes Jahr wirklich besetzt werden und nicht nur eine Zahl im Bericht bleiben.
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