Print bleibt gefragt: Stellenanzeigen und Berufsalternativen im Wandel

KI-generiert
08.09.2026 28 mal gelesen 1 Kommentare

Print-Stellenanzeigen sind laut Personalwirtschaft auf knapp 100.000 Ausschreibungen gesunken. Dennoch bleiben gedruckte Inserate insbesondere für Pflege, Handwerk und die öffentliche Verwaltung ein wirksames Instrument im Recruiting.

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Als Beispiele nennt der Beitrag eine Klinik im Bayerischen Wald, die eine Stationsleitung sucht, einen mittelständischen Maschinenbauer mit Bedarf an Zerspanungsmechanikerinnen und -mechanikern sowie die Verwaltung einer niederbayerischen Gemeinde, die eine IT-Fachkraft ausschreibt. Diese Anzeigen fallen in den Stellenmärkten der „tz“ und des „Münchner Merkur“ durch ihr markantes Format auf. Nach Einschätzung des Artikels lassen sich die Beispiele auf das gesamte Bundesgebiet und die dort vorhandenen Printangebote übertragen. Dazu zählen auch kostenlose Anzeigenblätter, die ein breites Spektrum an Jobs veröffentlichen.

Der Beitrag stellt damit die verbreitete Annahme infrage, wonach Stellenanzeigen vollständig ins digitale Universum aus Internet-Plattformen, Social-Media-Kanälen und Künstlicher Intelligenz abwandern. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Bedeutungsverlust der gedruckten Jobofferte möglicherweise überschätzt wird und ob Printanzeigen vor einem Revirement stehen.

AspektAngabe aus der Quelle
Print-Stellenanzeigenknapp 100.000 Ausschreibungen
Besonders genannte BranchenPflege, Handwerk und öffentliche Verwaltung
Beispiele für ausgeschriebene StellenStationsleitung, Zerspanungsmechanikerinnen und -mechaniker, IT-Fachkraft

Zusammenfassung: Quelle Personalwirtschaft berichtet, dass Print-Stellenanzeigen zwar deutlich weniger verbreitet sind, in Pflege, Handwerk und öffentlicher Verwaltung jedoch weiterhin eingesetzt werden und dort wirksam sein können.

Leonhard Braun baut sich während der Coronapandemie ein zweites berufliches Standbein auf

Das St. Galler Tagblatt berichtet über Leonhard Braun aus Rorschach, der seinen Berufsalltag zwischen Himmel und Asphalt verbringt. Braun arbeitet als Linienpilot und hat sich während der Coronapandemie ein zweites berufliches Standbein im Recruiting aufgebaut.

Der gebürtige Deutsche liebt laut St. Galler Tagblatt seinen Beruf als Linienpilot. Gleichzeitig ist er als Recruiting-Berater im Nebenjob tätig und verfolgt damit einen beruflichen Plan B. Der Beitrag beschreibt ihn als Rorschacher, der zwischen seiner Tätigkeit als Pilot und seiner Arbeit im Recruiting wechselt.

Weitere Einzelheiten sind in der vorliegenden Quelle nicht frei zugänglich, da der Artikel als exklusiver Inhalt für Abonnenten gekennzeichnet ist.

  • Hauptberuf: Linienpilot
  • Nebenberuf: Recruiting-Berater
  • Ort: Rorschach
  • Anlass für den Aufbau des zweiten Standbeins: Coronapandemie

Zusammenfassung: Quelle St. Galler Tagblatt porträtiert Leonhard Braun aus Rorschach, der als Linienpilot arbeitet und sich während der Coronapandemie zusätzlich im Recruiting etablierte.

Quellen:

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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Ich find den gedanken eigendlich garnicht so falsch, das Printanzeigen noch nicht komplett weg sind. Gerade bei Handwerk oder Pflege schaut bestimmt nicht jeder den ganzen tag auf LinkedIn und solche plattformen, manche leute lesen halt beim kaffe noch Zeitung, auch wenn das jetzt vieleicht altmodisch klingt. Und bei einer Gemeinde stell ich mir vor das eine Anzeige im lokalen Blatt sogar mehr vertrauen macht als irgendein algorythmus der einem den job zuschiebt.

Die fast 100.000 ausschreibungen klingen aber trotzdem erstmal nach ziemlich wenig im vergleich zu früher, wobei man natürlich nicht weis wie genau gezählt wurde. Online gibts ja auch viel mehr doppelte Anzeigen und irgendwelche uralten stellen die noch drinn stehen. Deshalb sind Zahlen bei sowas immer ein bischen mit vorsicht zu geniesen. Das markante Format von den Beispielen ist bestimmt auch absicht, weil eine kleine Anzeige zwischen 200 anderen schnell übersehen wird. Eine riesige Anzeige sieht man wenigstens, ob man sie nun gut findet oder nicht.

Der Pilot mit dem Recruiting Nebenjob ist auch interesant, wobei ich mich frage ob das wirklich ein Plan B oder eher schon Plan C ist, weil Pilot sein ja sowieso ein Beruf mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten ist. Während Corona war das bestimmt auch eine ziemliche unsicherheit, da war es logisch sich noch was anderes aufzubauen. Recruiting passt vielleicht sogar ganz gut, weil man als Pilot bestimmt viel mit Menschen zu tun hat und gut organisieren muss. Andererseits ist Recruiting ja nicht einfach nur telefonieren und Lebensläufe weiterleiten, da gehört doch deutlich mehr dazu denke ich.

Was im Artikel leider fehlt ist, ob die Leute sich dann wirklich über die Zeitung beworben haben oder die Anzeige nur gesehen und danach online gesucht haben. Vielleicht ist Print heute eher der erste Kontakt und die eigentliche Bewerbung läuft trotzdem digital. Dann wäre Print nicht der gegensatz zum Internet, sondern mehr so der Wegweiser dahin. Das könnte auch erklären warum solche Anzeigen besonders in kleineren Regionen noch funktionieren, wo jeder jeden kennt und lokale Medien nicht ganz so beliebig wirken.

KI wird den Stellenmarkt sicher noch verändern, aber ob sie automatisch alles besser macht bezweifle ich etwas. Wenn eine Maschine Stellenanzeigen schreibt, sehen am Ende viele davon gleich aus und klingen wie aus einem Plastikbaukasten. Eine Anzeige für eine Stationsleitung braucht vielleicht andere Infos als für eine Zerspanungsmechanikerin, und bei einer IT Stelle will man auch wissen ob die Verwaltung überhaupt moderne Technik hat oder nur einen Drucker der ständig kaputt ist. Am Ende zählt halt doch, ob jemand sich angesprochen fühlt. Print ist also warscheinlich nicht zurück auf dem Thron, aber ganz tot ist es offenbar auch noch nicht.
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