Tay Ninh verschärft Militärrekrutierung für 2027 mit 100-Prozent-Ziel

Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
31.07.2026 12 mal gelesen 0 Kommentare

Provinz Tay Ninh verschärft Rekrutierung für das Militär im Jahr 2027

Die Provinz Tay Ninh will das Rekrutierungsziel für das Militär im Jahr 2027 zu 100 % erreichen und zugleich die Qualität der ausgewählten Bürger verbessern. Nach Angaben von Vietnam.vn sollen Verwaltung, Überprüfung, Vorauswahl, Gesundheitsuntersuchung, Nominierung und die endgültige Festlegung der Rekrutenzahl strenger kontrolliert werden.

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Im Mittelpunkt steht der Grundsatz, „nur diejenigen zu rekrutieren, die mit Sicherheit geeignet sind“. Die ausgewählten Bürger sollen die Anforderungen an politischen Hintergrund, Ethik, Gesundheit und Qualifikationen erfüllen, damit bei der Rekrutierung keine „unbesetzten Stellen“ entstehen.

Le Van Han, Vorsitzender des Volkskomitees der Provinz Tay Ninh, bezeichnete die Erfüllung der Rekrutierungsziele, die Verbesserung der Qualität sowie die Einhaltung der korrekten Verfahren und gesetzlichen Bestimmungen als zentrale Anforderungen für die Rekrutierung und Einberufung von Bürgern zum Militär und zur Volkspolizei im Jahr 2027.

Die Kommunen sollen den „vollständigen Rekrutierungsprozess“ anwenden. Dabei wird das Auswahlverfahren synchronisiert und umfassend durchgeführt. Für jede zugewiesene Rekrutierungsquote sollen vier Bürger zur Gesundheitsuntersuchung geschickt werden. Die Auswahl erfolgt nach absteigenden Kriterien, bei denen Gesundheits- und Bildungsqualifikationen kombiniert werden.

Mit diesem Vorgehen soll der Bedarf an Ersatzkräften nach der Rekrutierung verringert werden. Ziel ist außerdem, die gesündesten Bürger den jeweiligen Einheiten zuzuweisen und die Zahl der Rücksendungen in die Heimatorte wegen unzureichender Gesundheit zu minimieren.

BereichVorgabe
Rekrutierungsziel für 2027100 %
Bürger pro zugewiesener Rekrutierungsquote für die Gesundheitsuntersuchung4
Abschluss der Überprüfung der Wehrpflichttauglichkeit15. August 2026
Abschluss der Bewertung und der damit verbundenen Entscheidungen durch die Provinz31. August 2026
Vorläufige Gesundheitsuntersuchungen10. bis 30. September 2026
Gesundheitsuntersuchungen1. November bis 25. Dezember 2026
Abschluss der Nominierungen31. Dezember 2026
Endgültige Festlegung der Akten und Truppenstärken auf Gemeindeebene8. Januar 2027

Als Schwächen der Rekrutierung für das Militär im Jahr 2026 nennt die Provinz ein mangelhaftes Ressourcenmanagement, die Abwesenheit mancher Wehrpflichtiger aus ihren Heimatorten sowie unvollständige oder veraltete Informationen zu Bildungsabschlüssen und Gesundheitszustand. Medizinische Untersuchungen in einigen Fachrichtungen seien weiterhin zeitaufwendig, während der Umgang mit Fällen mangelnder Kooperation schwierig bleibe.

Darüber hinaus hätten einige Wehrdiensträte ihre Kontroll- und Aufsichtsfunktion nicht vollständig wahrgenommen. Die Parteikomitees und Behörden auf allen Ebenen sollen deshalb ihre Führungsrolle stärken und die Kräfte des gesamten politischen Systems für die Rekrutierung einsetzen.

Militär, Polizei, Gesundheitswesen, Bildungswesen, innere Sicherheit sowie politische und gesellschaftliche Organisationen sollen eng zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Pool an wehrfähigen Bürgern effektiv zu verwalten und die Verfahren für Befreiung, Verschiebung und Auswahl strikt anzuwenden.

Bürger, die politische oder moralische Standards nicht erfüllen oder gegen das Gesetz verstoßen haben, sollen nicht in Armee und Polizei eingezogen werden. Vor der Ausstellung von Einberufungsbescheiden müssen die lokalen Behörden die ideologische Haltung, die familiären Verhältnisse und den persönlichen Hintergrund der Bürger gründlich prüfen.

Auch der Gesundheitssektor soll seine Arbeit von der Erstuntersuchung bis zur Abschlussuntersuchung verbessern. Dafür müssen ausreichend Personal, Ausrüstung und spezialisierte Abteilungen bereitgestellt werden. Besonderes Augenmerk gilt der Erkennung von Augen-, Herz-Kreislauf-, Blutdruck-, psychischen und neurologischen Erkrankungen.

Die Provinz legt zudem Wert auf Offenheit, Demokratie und Transparenz. Ergebnisse der Vorauswahl und der Gesundheitsklassifizierung sollen auf dem elektronischen Informationsportal veröffentlicht und am Hauptsitz des Volkskomitees auf Gemeindeebene ausgehängt werden.

Das Nominierungsverfahren beginnt auf der Weiler- und Nachbarschaftsebene und führt über die Gemeindeebene, bevor die zuständige Stelle die Unterlagen prüft und die Liste finalisiert. Beschwerden und sonstige Fragen sollen unverzüglich bearbeitet werden; Verstöße gegen die Wehrpflichtgesetze sollen streng geahndet werden.

Bei der Quotenverteilung soll die Zahl der wehrpflichtigen Bürger in jeder Gemeinde berücksichtigt werden. Die Rekrutierung soll außerdem mit dem Aufbau der Reservekräfte verbunden werden, damit alle Gemeinden und Stadtteile Bürger für die Volksarmee stellen und keine „Gemeinden ohne Rekruten“ entstehen.

Neben der Auswahl plant Tay Ninh eine feierliche, sichere und kostengünstige Organisation von Militärausbildungslagern und der Übergabezeremonie der militärischen Ausrüstung. Historisch bedeutsame Orte sollen bevorzugt werden, um jungen Menschen Traditionen zu vermitteln.

Während der Ausbildungszeit sollen mindestens zweimal monatlich kulturelle und künstlerische Veranstaltungen stattfinden. Nach Angaben von Vietnam.vn soll dies die jungen Menschen motivieren, sich auf ihr Studium und ihre Ausbildung zu konzentrieren und ihre Aufgaben erfolgreich zu erfüllen.

„Nur diejenigen rekrutieren, die mit Sicherheit geeignet sind.“

Le Van Han zufolge geht es nicht nur darum, die Rekrutierungsquote für das Militär zu 100 % zu erfüllen. Vielmehr soll die tatsächliche Qualität jedes Wehrpflichtigen verbessert werden, um zum Aufbau einer starken stehenden Armee und einer starken Reservearmee beizutragen und das nationale Verteidigungssystem zu festigen.

Zusammenfassung: Tay Ninh verschärft für 2027 den gesamten Rekrutierungsprozess. Im Fokus stehen eine Quote von 100 %, vier Bürger je zugewiesener Rekrutierungsquote für die Gesundheitsuntersuchung, strengere Qualitätskontrollen, transparente Auswahlverfahren und festgelegte Fristen bis zum 8. Januar 2027.

Quellen:

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