KI-Kompetenzen werden zum Schlüssel für Jobs und Ausbildung in Asien

KI-generiert
20.09.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare

Künstliche Intelligenz wird zum neuen Kriterium bei Einstellung und Ausbildung

Unternehmen in mehreren asiatischen Volkswirtschaften beziehen die Fähigkeit zur Arbeit mit künstlicher Intelligenz zunehmend in ihre Personalentscheidungen ein. Wie Vietnam.vn unter Berufung auf VTV.vn berichtet, verändert KI sowohl die Personalbeschaffung als auch die Ausbildung und eröffnet zugleich neue Beschäftigungsmöglichkeiten.

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In Südkorea wurde KI erstmals direkt in einen Einstellungstest eines großen Konzerns integriert. Bei dem Rekrutierungstag wurden Computerbildschirme und KI-generierte Werkzeuge eingesetzt; die Bewerber sollten Befehle erstellen, Informationen verarbeiten und realitätsnahe Szenarien lösen.

„Die Ergebnisse können je nach Formulierung des Befehls stark variieren. Um genaue Ergebnisse zu erhalten, müssen Sie den Befehl testen und validieren“, erklärte Kim Ji Han von Posco DX.

Unternehmen wie Kia und Hyundai haben die Bewertung von KI-Kenntnissen in diesem Jahr zu einem zentralen Bestandteil ihres Rekrutierungsprozesses gemacht. SK Hynix prüft laut dem Bericht bereits im Bewerbungsprozess, wie Bewerber KI anwenden können.

Für junge Arbeitnehmer steigt damit der Druck, die praktische Nutzung von KI nachzuweisen. Seo Dong Gyun, ein Jobsuchender, verwies darauf, dass es für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften schwierig sei, Programmierung oder die Entwicklung von KI-Werkzeugen zu beherrschen; besonders anspruchsvoll sei es, Arbeitgebern die Wirksamkeit der eigenen KI-Anwendung zu beweisen.

Nach Angaben der Jobbörse JobKorea stieg die Zahl der Stellenanzeigen für KI-Positionen, die nicht direkt mit Softwareentwicklung zusammenhängen, in Südkorea im ersten Halbjahr dieses Jahres um 325 %. Der Bericht wertet dies als Hinweis darauf, dass der Umgang mit KI zu einer wichtigen Voraussetzung für den beruflichen Erfolg wird.

EntwicklungAngabe
Stellenanzeigen für KI-Positionen außerhalb direkter Softwareentwicklung in SüdkoreaIm ersten Halbjahr dieses Jahres um 325 % gestiegen
KI-bezogene Fachkräftelücke in ChinaGeschätzter Mangel von mehr als 5 Millionen Fachkräften
Prognostiziertes Nettowachstum der Neueinstellungen in Japan54 % für 2026

Auch in China und Japan wächst die Nachfrage nach KI-Kompetenzen. Das Forbes-Magazin berichtet unter Berufung auf Experten, dass China mit einem geschätzten Mangel von mehr als 5 Millionen Fachkräften für KI-bezogene Positionen konfrontiert ist. Genannt werden unter anderem KI-Trainer, Spezialisten für die Anwendung großer Modelle und Spezialisten für KI-Ethik.

In Japan übersteigt laut der Linux Foundation die Zahl der Unternehmen, die wegen KI mehr Mitarbeiter einstellen wollen, deutlich die Zahl der Unternehmen, die aufgrund dieser Technologie Personal abbauen wollen. Für 2026 wird deshalb ein Nettowachstum der Neueinstellungen von 54 % prognostiziert, das deutlich über dem globalen Durchschnitt liegt.

„KI wird neue Arbeitsplätze schaffen. Unternehmen, die KI einsetzen, werden produktiver und dadurch wettbewerbsfähiger“, erklärte Professor Philippe Aghion, Wirtschaftsnobelpreisträger 2025.

Aghion zufolge kann steigende Wettbewerbsfähigkeit die weltweite Nachfrage nach Produkten erhöhen und Unternehmen dazu bewegen, mehr Mitarbeiter einzustellen. Zudem könne KI Menschen dabei helfen, neue Ideen zu entdecken, wobei neue Ideen wiederum neue Arbeitsplätze bedeuteten.

Zusammenfassung: Quelle: Vietnam.vn unter Berufung auf VTV.vn. KI-Kenntnisse werden in Südkorea, China und Japan stärker nachgefragt; zugleich entstehen neue Tätigkeitsfelder und ein wachsender Bedarf an Fachkräften.

Ausbildungsprogramme werden an den KI-Arbeitsmarkt angepasst

Der Wandel bei der Personalbeschaffung wirkt sich auch auf Bildungseinrichtungen und Berufsbildungssysteme aus. Vietnam.vn berichtet, dass Lehrpläne in mehreren asiatischen Ländern stärker auf praktische KI-Anwendungen, Datenanalyse und den Einsatz digitaler Technologien ausgerichtet werden.

In Südkorea gibt es derzeit rund 2.300 staatlich förderfähige berufsbildende Kurse im Bereich KI. Unternehmen wie POSCO haben eigene Ausbildungsstätten gegründet; KI-bezogene Fächer machen dort 45 % des Lehrplans aus.

In China wurden die Ausbildungsangebote auf verschiedenen Ebenen ausgeweitet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua haben mehr als 1.400 Universitäten fast 10.000 kurzfristige spezialisierte Ausbildungsprogramme eingerichtet. Diese sollen Studierenden ermöglichen, neben ihrem Hauptstudienfach zusätzliche Fähigkeiten zu erwerben.

Die Programme reichen von Landwirtschaft und Gesundheitswesen bis zu Medien und Industrie. Studierende erwerben zusätzliche Kenntnisse in KI und Datenanalyse, die auf ihr jeweiliges Fachgebiet zugeschnitten sind. Mehr als die Hälfte der Kurse wird unter direkter Beteiligung von Ingenieuren und Wirtschaftsexperten unterrichtet.

Auch die Berufsbildung wird stärker mit den praktischen Anforderungen von Unternehmen verbunden. Im Umfeld des WorldSkills-Wettbewerbs 2026 in Shanghai verlagern viele Berufsschulen ihren Schwerpunkt auf Ausbildungsmodelle, die praktische Aufgaben in Unternehmen, digitale Standards und neue Technologien miteinander verbinden.

Interdisziplinäre Ausbildungsprogramme in Industrierobotik, intelligenter Fertigung und automatisierter Steuerung verzeichneten dabei einen Anstieg der Aufnahmeprüfungsergebnisse um bis zu 70 Punkte. Li Minzhou, Rektor des Shanghai College of Science and Technology, erklärte, dass die technischen Standards von WorldSkills in die Ausbildungsprogramme integriert worden seien.

„Derzeit kooperiert das College mit 183 Unternehmen. Die Beschäftigungsquote des ersten Absolventenjahrgangs dieses Jahres erreichte 96,89 %“, sagte Li Minzhou.
AusbildungsentwicklungAngabe
Staatlich förderfähige berufsbildende KI-Kurse in SüdkoreaRund 2.300
Anteil KI-bezogener Fächer in den genannten POSCO-Ausbildungsstätten45 % des Lehrplans
Universitäten in China mit kurzfristigen spezialisierten AusbildungsprogrammenMehr als 1.400
Kurzfristige spezialisierte Ausbildungsprogramme in ChinaFast 10.000
Anstieg der Aufnahmeprüfungsergebnisse in bestimmten interdisziplinären ProgrammenBis zu 70 Punkte
Unternehmenskooperationen des Shanghai College of Science and Technology183 Unternehmen
Beschäftigungsquote des ersten Absolventenjahrgangs96,89 %

Der Bericht sieht in diesen Veränderungen einen Versuch, die Lücke zwischen Ausbildung und den praktischen Anforderungen der Wirtschaft zu schließen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Technologie in Unternehmen wird die Fähigkeit, effektiv mit KI zu arbeiten, als eine der wichtigsten Kompetenzen künftiger Arbeitskräfte dargestellt.

Zusammenfassung: Quelle: Vietnam.vn unter Berufung auf VTV.vn, Xinhua und weitere genannte Institutionen. Bildungseinrichtungen erweitern KI- und Datenanalyseangebote und verbinden Ausbildung stärker mit Unternehmen und praktischen Anforderungen.

Vietnam plant Ausbildung von mindestens 50.000 KI-Fachkräften

Auch Vietnam reagiert auf die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Regierung hat laut Vietnam.vn das Nationale Programm zur Entwicklung von Humanressourcen im Bereich der künstlichen Intelligenz bis 2030 mit einer Vision bis 2035 herausgegeben.

Das Programm sieht vor, bis 2030 mindestens 50.000 Fachkräfte mit Hochschulabschluss oder höher auszubilden, umzuschulen und weiterzubilden. Diese Fachkräfte sollen in der Lage sein, künstliche Intelligenz in Schlüsselindustrien und -sektoren anzuwenden.

Der Bericht stellt eine hochqualifizierte Belegschaft, die sich schnell an technologische Veränderungen anpassen kann, als einen Wettbewerbsvorteil für Länder dar. Für Unternehmen verschiebe sich die strategische Frage deshalb von der grundsätzlichen Einführung von KI hin zur Vorbereitung der Mitarbeiter auf einen wirksamen Einsatz in einzelnen Prozessen.

Infobox: Quelle: Vietnam.vn. Vietnam strebt bis 2030 die Ausbildung, Umschulung und Weiterbildung von mindestens 50.000 Fachkräften mit Hochschulabschluss oder höher im Bereich der praktischen KI-Anwendung an.

Provinz Dong Thap schlägt stabilen Personalstand vor

Vietnam.vn berichtet außerdem über einen Vorschlag der Provinz Dong Thap zur künftigen Personalplanung. Die Provinz hat der Zentralregierung vorgeschlagen, im Zeitraum 2027–2031 einen stabilen Personalstand von 55.768 beizubehalten.

Weitere Angaben zu Begründung, Umsetzung oder Verteilung des vorgeschlagenen Personalstands enthält die vorliegende Meldung nicht. Der Vorschlag bezieht sich ausdrücklich auf den Zeitraum 2027–2031.

Zusammenfassung: Quelle: Vietnam.vn. Dong Thap schlägt für den Zeitraum 2027–2031 einen stabilen Personalstand von 55.768 vor.

Quellen:

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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