Offboarding und Väterkultur werden zu entscheidenden Recruiting-Faktoren

KI-generiert
10.08.2026 6 mal gelesen 0 Kommentare

Offboarding wird zum Recruiting-Hebel

Professionelles Offboarding kann nach Angaben von personalwirtschaft.de nicht nur die Arbeitgebermarke stärken, sondern auch Recruiting- und Vakanzkosten senken. Im Mittelpunkt steht dabei die Rückgewinnung ehemaliger Mitarbeitender: Beim Energiedienstleister Engie führte der systematische Ausbau des Offboardings zu 76 Rückkehrenden und Einsparungen von rund 380.000 Euro.

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Engie begann laut personalwirtschaft.de vor vier Jahren, gezielt in Offboarding zu investieren. Hintergrund war die Frage, wie weiteres Wachstum in einem begrenzten Arbeitnehmermarkt möglich ist. Jeder ausscheidende Mitarbeitende sollte ein bestmögliches positives Offboarding erleben, um die Rückkehr zum Unternehmen offenzuhalten.

Manja Ledderhos, Senior Consultant beim Trendence Institut, misst dem Offboarding eine wichtige Bedeutung für Reputation und Mitarbeiterbindung bei. Knapp 30 Prozent der Akademiker und Akademikerinnen sowie rund 22 Prozent der Fachkräfte würden laut ihrer Aussage zu einem früheren Arbeitgeber zurückkehren, wenn das Offboarding positiv verlaufen ist.

„Offboarding spielt eine entscheidende Rolle hinsichtlich Reputation und Mitarbeiterbindung“, sagt Manja Ledderhos, Senior Consultant beim Trendence Institut. Quelle: personalwirtschaft.de
AspektAngabe
Rückkehrende bei Engie76
Einsparungen durch Rehiringrund 380.000 Euro
Akademiker und Akademikerinnen mit Rückkehrbereitschaft bei positivem OffboardingKnapp 30 Prozent
Fachkräfte mit Rückkehrbereitschaft bei positivem Offboardingrund 22 Prozent

Infobox: Positives Offboarding kann laut personalwirtschaft.de Rückkehrende gewinnen, die Arbeitgebermarke stärken und Recruiting- sowie Vakanzkosten reduzieren. Engie verzeichnete 76 Rückkehrende und Einsparungen von rund 380.000 Euro.

Väterkultur wird zum Recruiting-Faktor

ingenieur.de berichtet, dass immer mehr Väter von Arbeitgebern erwarten, Familie und Karriere ohne berufliche Nachteile miteinander vereinbaren zu können. Familienfreundlichkeit wird damit nicht mehr ausschließlich als Frauenthema betrachtet, sondern zunehmend als Bestandteil der Arbeitgeberattraktivität und des Wettbewerbs um Fachkräfte.

Entscheidend ist laut ingenieur.de nicht allein, welche familienfreundlichen Angebote ein Unternehmen bereitstellt. Ebenso wichtig sei, ob Männer diese Angebote tatsächlich nutzen können, ohne Nachteile für ihre berufliche Entwicklung befürchten zu müssen.

Der Beitrag stellt heraus, dass sich Unternehmen häufig familienfreundlicher einschätzen als ihre Mitarbeitenden. Besonders relevant ist dabei die Arbeitszeit: Väter wollen demnach weniger Stunden arbeiten können, ohne dass dies Konsequenzen für ihre Karriere hat.

Eine zentrale Rolle nimmt laut ingenieur.de der direkte Vorgesetzte ein. Sein Verhalten kann darüber entscheiden, ob familienfreundliche Regelungen im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden. Familienfreundlichkeit sollte außerdem bereits im Recruiting sichtbar werden.

„Das Thema Elternschaft war immer Mütterthema“, sagt Volker Baisch, Gründer und Geschäftsführer der Väter gGmbH. Quelle: ingenieur.de
  • Familienfreundliche Angebote sollten auch von Vätern ohne berufliche Nachteile genutzt werden können.
  • Weniger Arbeitsstunden sollten nicht automatisch Konsequenzen für die Karriere haben.
  • Der direkte Vorgesetzte wird zum entscheidenden Faktor bei der praktischen Umsetzung.
  • Familienfreundlichkeit sollte bereits im Recruiting erkennbar sein.

Infobox: Eine gelebte Väterkultur entwickelt sich laut ingenieur.de vom familienfreundlichen Angebot zum Recruiting-Faktor. Maßgeblich sind die tatsächliche Nutzbarkeit der Angebote, die Haltung der Vorgesetzten und die sichtbare Verankerung im Recruiting.

Quellen:

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