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Recruiting im Gesundheitswesen: Kostenlose Checks und bürokratische Hürden im Fokus
FirstBay stellt drei kostenlose Recruiting-Tools bereit
Die FirstBay GmbH aus Goch stellt Auftraggebern im Gesundheitswesen drei kostenlose Online-Tools zur Verfügung. Die am 10.09.2026 veröffentlichte Mitteilung auf openPR richtet sich an Kliniken, Medizinische Versorgungszentren, Praxen und Pflegeeinrichtungen, die ihre Recruiting-Prozesse, ihre Sichtbarkeit als Arbeitgeber und die Ansprache geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten systematisch analysieren möchten.
FirstBay unterstützt Einrichtungen im Gesundheitswesen nach eigenen Angaben seit 2018 bei der Direktansprache und Rekrutierung über Social Media und Stellenbörsen. Zu den genannten Schwerpunkten gehören strategisches Recruiting, Active Sourcing und Employer Branding. Mit den neuen Checks bündelt das Unternehmen verschiedene Analyseansätze in frei zugänglichen Online-Formaten.
„Wer sein Recruiting verbessern will, muss erst wissen, wo er steht. Die Checks liefern dafür kostenlos eine Grundlage“, sagt Gunther Bathen, Geschäftsführer der FirstBay GmbH.
Der FirstBay Recruiting Check ist als interaktives Online-Tool konzipiert und liefert nach dem Abschluss eine sofortige Auswertung. Diese umfasst einen Gesamt-Score, eine Themenanalyse und individuelle Empfehlungen in sieben Schlüsselbereichen. Genannt werden unter anderem Arbeitszeit, Digitalisierung und Führung; außerdem enthält die Auswertung Hinweise zur Sichtbarkeit und Mitarbeiterbindung.
Das Arbeitgeber Attraktivität Assessment richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider im Gesundheits- und Sozialwesen und wird anonym durchgeführt. Die Teilnehmenden erhalten ein individuelles Textfeedback, eine Bewertung in acht Schlüsselbereichen sowie eine Gesamtbewertung in Sternen und eine Note von 1 bis 5. Bewertet werden unter anderem Führung, Benefits, Kommunikation und Arbeitsplatzgestaltung. Zusätzlich stellt das Assessment 43 Ideen für mehr Arbeitgeber-Attraktivität auf Basis einer Kandidatenbefragung bereit.
Das dritte Angebot ist ein Tool für Candidate Persona und C-Level Executive Report. Es unterstützt bei der Erstellung einer Candidate Persona und ergänzt diese um einen strategischen Report mit datengestützter Bewertung der Wunschkandidaten. Nach Angaben von FirstBay erfolgt die gesamte Analyse lokal im Browser; Daten würden nicht an externe Server übermittelt.
Die drei Angebote setzen an unterschiedlichen Punkten des Recruiting-Prozesses an. Der Recruiting Check untersucht vor allem die operative und strategische Ausgangslage, während das Arbeitgeber Attraktivität Assessment die Wahrnehmung als Arbeitgeber in den Mittelpunkt stellt. Das Candidate-Persona-Tool soll dabei helfen, relevante Zielgruppen und Kriterien für die Gewinnung passender Bewerberinnen und Bewerber zu bestimmen.
- Der Recruiting Check umfasst einen Gesamt-Score, eine Themenanalyse und Empfehlungen in sieben Schlüsselbereichen.
- Das Arbeitgeber Attraktivität Assessment bewertet acht Schlüsselbereiche und enthält 43 Ideen für mehr Arbeitgeber-Attraktivität.
- Das Candidate-Persona-Tool erstellt eine Candidate Persona und einen strategischen Report.
- Die Analyse des Candidate-Persona-Tools findet laut FirstBay lokal im Browser statt.
Die Ergebnisse sollen als Ausgangspunkt für interne Gespräche, die Optimierung von Stellenanzeigen oder die Planung weiterer Recruiting-Aktivitäten dienen. Konkrete Entscheidungen über Maßnahmen, Prioritäten oder weitere Schritte bleiben laut der Mitteilung bei den jeweiligen Einrichtungen.
Infobox – Quelle: openPR
- Unternehmen: FirstBay GmbH
- Sitz: Goch
- Veröffentlichung: 10.09.2026
- Angebot: drei kostenlose Online-Tools für Recruiting und Arbeitgeber-Attraktivität
- Schwerpunkte: Recruiting-Prozesse, Arbeitgeberattraktivität und Candidate Personas
Volle Wartezimmer und fehlendes Personal: Bürokratie verzögert den Einsatz internationaler Physiotherapeuten
Die Frese Recruiting GmbH beschreibt in einer am 14.09.2026 um 15:52 Uhr über das Presseportal veröffentlichten Meldung die bürokratischen Hürden für internationale Physiotherapeuten in Deutschland. Während Physiotherapiepraxen dringend Fachkräfte suchen und Patienten teilweise wochenlang auf Termine warten, verzögern Anerkennungsverfahren, Sprachvorgaben und weitere administrative Anforderungen den Berufseinstieg qualifizierter Bewerber aus dem Ausland.
Nach offiziellen Schätzungen fehlen in Deutschland rund 11.000 Physiotherapeuten. Branchenschätzungen gehen laut der Meldung sogar von weit über 30.000 offenen Stellen aus. Gleichzeitig kommen jährlich nur etwa 2.500 neu ausgebildete Fachkräfte hinzu. Da in den nächsten zehn bis 20 Jahren zahlreiche Therapeuten in den Ruhestand gehen, könne sich die Situation weiter verschärfen.
Die Auswirkungen zeigen sich laut Frese Recruiting bereits im Praxisalltag. Patienten müssen länger auf Termine warten, während bestehende Teams zusätzliche Behandlungen übernehmen. Unbesetzte Stellen haben zudem wirtschaftliche Folgen: Ein zusätzlicher Therapeut kann einer Praxis rund 100.000 Euro Mehrumsatz pro Jahr ermöglichen. Fehlt das Personal, bleiben damit sowohl Behandlungskapazitäten als auch Einnahmen ungenutzt.
| Genannte Kennzahl | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Fehlende Physiotherapeuten laut offiziellen Schätzungen | rund 11.000 |
| Offene Stellen laut Branchenschätzungen | weit über 30.000 |
| Jährlich neu ausgebildete Fachkräfte | etwa 2.500 |
| Zeitraum für erwartete Ruhestände | nächsten zehn bis 20 Jahre |
| Möglicher Mehrumsatz durch einen zusätzlichen Therapeuten | rund 100.000 Euro pro Jahr |
Als zentrales Nadelöhr nennt die Meldung die föderale Organisation der Berufsanerkennung. Die Zuständigkeit liegt bei den Bundesländern, weshalb sich Verfahren und Entscheidungen unterscheiden können. Dadurch könne dieselbe Ausbildung je nach Standort der künftigen Praxis unterschiedlich bewertet werden, was die Planung für Fachkräfte und Arbeitgeber erschwere.
Werden Unterschiede zur deutschen Ausbildung festgestellt, müssen Bewerber diese beispielsweise durch einen Anpassungslehrgang oder eine Kenntnisprüfung ausgleichen. Die fachliche Überprüfung wird in der Meldung als sinnvoll eingeordnet. Gleichzeitig fehlten jedoch häufig Lehrgangsplätze und Prüfungstermine, sodass nach dem Anerkennungsbescheid weitere Wartezeiten entstehen könnten.
Zusätzliche Verzögerungen entstehen laut der Quelle durch Nachforderungen. Dazu zählen beglaubigte Übersetzungen, Apostillen, Echtheitsprüfungen oder detaillierte Curricula, die teilweise im Herkunftsland beschafft werden müssen. Jede zusätzliche Anforderung könne das Verfahren um Wochen verlängern. Formale Bearbeitungsfristen griffen außerdem erst, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.
Neben der Anerkennungsstelle sind häufig die Ausländerbehörde, die deutsche Auslandsvertretung und die Bundesagentur für Arbeit beteiligt. Diese Stellen bearbeiten unterschiedliche Teile eines Falls, verfügen aber nicht zwangsläufig über einen gemeinsamen Datenstand. Unterlagen müssen dadurch möglicherweise mehrfach eingereicht werden; ein zentraler Ansprechpartner für den gesamten Prozess fehlt.
Auch die Einreise kann den Arbeitsbeginn verzögern. Selbst eine fachlich und sprachlich vorbereitete Fachkraft mit Arbeitsvertrag ist auf einen Termin bei der zuständigen Auslandsvertretung angewiesen. Lange Wartezeiten wirken sich damit unmittelbar auf die Personalplanung der Praxis aus.
Bei den Sprachanforderungen sieht die Frese Recruiting GmbH die Notwendigkeit guter Deutschkenntnisse für die Arbeit mit Patienten. Problematisch sei demnach nicht die Anforderung an sich, sondern dass Zertifikate unterschiedlich akzeptiert werden oder die Anforderungen je nach zuständiger Stelle variieren. Für Bewerber und Arbeitgeber werde dadurch schwer vorhersehbar, welche Voraussetzungen tatsächlich erfüllt werden müssen.
Als mögliche Verbesserungen nennt die Meldung bundeseinheitliche Standards, verbindliche Bearbeitungsfristen und vollständig digitale Verfahren. Alle Beteiligten sollten den aktuellen Bearbeitungsstand nachvollziehen können. Außerdem müssten die Kapazitäten für Anpassungslehrgänge und Kenntnisprüfungen steigen.
Ein zentraler Verantwortlicher pro Fall könnte die beteiligten Stellen koordinieren und unnötige Mehrfachprüfungen verhindern. Zusätzlich wird eine durchgängig befristete Berufserlaubnis während des Anerkennungsverfahrens als Möglichkeit genannt, vorhandene Qualifikationen früher einzusetzen, sofern die fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dafür seien klare rechtliche Vorgaben erforderlich.
Die Forderung zielt laut der Quelle ausdrücklich nicht auf eine Absenkung fachlicher Anforderungen. Qualifikation, Sprachkenntnisse und Patientensicherheit müssten zuverlässig geprüft werden. Hohe Standards und effizientere Verfahren seien jedoch miteinander vereinbar.
- Die Anerkennung internationaler Berufsqualifikationen ist in Deutschland föderal organisiert.
- Anpassungslehrgänge und Kenntnisprüfungen können durch fehlende Plätze und Termine verzögert werden.
- Mehrere beteiligte Behörden arbeiten laut Quelle nicht zwangsläufig mit einem gemeinsamen Datenstand.
- Sprachzertifikate und Anforderungen werden nach Darstellung der Frese Recruiting GmbH nicht immer einheitlich akzeptiert.
- Vorgeschlagen werden einheitliche Standards, digitale Verfahren, verbindliche Fristen und ein zentraler Ansprechpartner.
Infobox – Quelle: Presseportal
- Herausgeber der Meldung: Frese Recruiting GmbH
- Veröffentlichung: 14.09.2026, 15:52 Uhr
- Ort: Köln
- Thema: Internationale Physiotherapeuten und Anerkennungsverfahren
- Genannte zentrale Herausforderung: Verzögerungen durch Anerkennung, Sprache und Bürokratie
Quellen:














