KI im Recruiting: Warum Bewerbungen menschlich bleiben sollen

KI-generiert
26.07.2026 164 mal gelesen 1 Kommentare

Recruiting bleibt trotz Technologie ein menschlicher Prozess

Die Kleine Zeitung beschäftigt sich mit der Frage, ob Bewerbungen, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden, im Recruiting aussortiert werden. Im Mittelpunkt steht ein Gespräch mit Christiana Zenkl, Personalleiterin bei Infineon.

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Behandelt werden außerdem Job-Ausschreibungen in sozialen Medien sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz durch Kandidatinnen und Kandidaten. Der Beitrag thematisiert damit den Einfluss neuer Technologien auf Bewerbungen und Auswahlverfahren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nutzerfreundlichen Bewerbungsprozessen. Die Darstellung der Kleinen Zeitung stellt dabei den technologischen Wandel einem weiterhin menschlich geprägten Recruiting gegenüber.

„Werden Bewerbungen, die mit KI erstellt worden sind, aussortiert?“

Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

  • Die Kleine Zeitung thematisiert den Umgang mit KI-erstellten Bewerbungen.
  • Christiana Zenkl, Personalleiterin bei Infineon, spricht über aktuelle Recruiting-Themen.
  • Weitere Aspekte sind Job-Ausschreibungen in sozialen Medien und nutzerfreundliche Bewerbungsprozesse.

Quellen:

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Ich finde den Ansatz richtig, dass KI im Recruiting nicht automatisch zum Ausschluss führen sollte. Wenn jemand sich beim Formulieren helfen lässt, ist das ja erstmal nicht viel anders, als wenn man einen Freund gegenlesen lässt oder eine Vorlage benutzt. Entscheidend ist doch, ob die Angaben stimmen und ob die Person fachlich und menschlich zur Stelle passt. Problematisch wird es eher dann, wenn die Bewerbung komplett austauschbar klingt und man im Gespräch merkt, dass die eigenen Worte gar nicht verstanden wurden.

Was mir dabei noch fehlt, ist die andere Seite: Auch Unternehmen nutzen längst Software, automatische Vorauswahl und teilweise KI, um Bewerbungen zu sortieren. Dann sollte man Bewerberinnen und Bewerbern auch zugestehen, moderne Werkzeuge zu verwenden. Sonst entsteht schnell ein Ungleichgewicht, bei dem die Technik auf Arbeitgeberseite selbstverständlich ist, auf Kandidatenseite aber plötzlich als unehrlich gilt.

Trotzdem glaube ich, dass die persönliche Note wichtiger wird, nicht unwichtiger. Ein gutes Gespräch, konkrete Beispiele aus dem bisherigen Leben und ein ehrliches Interesse an der Stelle kann kein glattpolierter Text dauerhaft ersetzen. Gerade bei sozialen Medien und diesen kurzen Job-Ausschreibungen sollte man außerdem aufpassen, nicht nur die Leute zu erreichen, die sowieso schon genau wissen, wie man sich online präsentiert. Ein einfacher und nutzerfreundlicher Bewerbungsprozess wäre da wahrscheinlich hilfreicher als noch mehr automatische Filter.

Am Ende sollte KI ein Werkzeug bleiben und nicht derjenige sein, der entscheidet, wer eine Chance bekommt. Wenn sie langweilige Formulare erleichtert oder beim Strukturieren hilft, gerne. Aber bitte nicht so, dass am Ende alle Bewerbungen gleich klingen und Persönlichkeit als Fehler im System gilt.
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