Inhaltsverzeichnis:
Recruiting im Fokus: XING setzt auf Jobbörse, KI und integriertes Sourcing
Ralf Baumann, ehemaliger CEO von Stepstone, begleitet XING heute als Senior Advisor und beschreibt im Gespräch mit der Personalwirtschaft die strategische Entwicklung der Plattform. Seiner Einschätzung nach ähneln sich die Reaktionsmuster der Recruiting-Branche in Krisenzeiten: Zunächst würden Budgets gekürzt, langfristig setze sich jedoch durch, wer auch in schwierigen Phasen investiere.
Baumann hält die klassische Trennung zwischen Active und Passive Sourcing für zunehmend überholt. Kandidatinnen und Kandidaten würden nicht dauerhaft in eine dieser Kategorien passen, sondern je nach Zeitpunkt unterschiedlich offen für neue berufliche Möglichkeiten sein. Entscheidend sei deshalb, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft zu erreichen.
XING positioniere sich dabei mit einer wachsenden Profildatenbank, performanten Stellenanzeigen und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz. Baumann sieht darin einen Zugang zu Active und Passive Sourcing in einer Lösung. Als Senior Advisor wolle er seine Erfahrungen aus dem Recruiting-Markt einbringen und zugleich insbesondere die Entwicklungen rund um KI im Recruiting begleiten.
Als Signal für den Kompetenzaufbau bei XING nennt Baumann den Wechsel von mehr als 60 ehemaligen Stepstone-Mitarbeitenden zu XING. Dazu gehörten unter anderem Simone Reif als Managing Director und Chief Revenue Officer sowie Mario Kühlkamp als Chief Sales Officer. Für Baumann belege dies, dass erfahrene Kräfte auf eine Entwicklung mit Potenzial setzten.
Als konkreten Leistungsnachweis führt Baumann die durchschnittliche Zahl der Bewerbungen auf XING-Stellenanzeigen an. Diese liege inzwischen bei 34 Bewerbungen und habe sich laut Interview in weniger als einem Jahr vervielfacht.
„Das ist für mich der eigentliche Beweis: nicht eine schwammige Ankündigung, sondern eine Kennzahl, die mit viel Speed auf die Überholspur gebracht wurde.“
Unternehmen sollten nach Baumanns Einschätzung nicht abwarten, sondern XING bereits jetzt in ihre Recruiting-Strategie einbeziehen. Die Plattform verfüge über über 21 Millionen Jobsuchende im deutschsprachigen Raum, mehr als 20.000 Recruiter nutzten sie aktiv. XING sei deshalb nicht mehr vorrangig als Business-Netzwerk zu betrachten, sondern als Jobbörse sowie Karriere- und Sourcing-Plattform.
| XING in Zahlen | Angabe |
|---|---|
| Jobsuchende im D-A-CH-Raum | 21 Mio. |
| Offene Stellen auf der Plattform | rund 1 Mio. |
| Recruiter-Nutzung | mehr als 20.000 Recruiter |
| Durchschnittliche Bewerbungen pro Stellenanzeige | 34 Bewerbungen |
Infobox – Personalwirtschaft: XING stellt die Verbindung von Jobbörse, Karriereplattform und Sourcing in den Mittelpunkt. Als zentrale Kennzahlen nennt die Quelle 21 Mio. Jobsuchende im D-A-CH-Raum, rund 1 Mio. offene Stellen, mehr als 20.000 Recruiter und 34 Bewerbungen im Schnitt pro Stellenanzeige.
Ausbildungsbetriebe: Servicequalität wird zum Faktor für Recruiting-Erfolg
Die AD HOC NEWS berichtet über die 15. Auflage der Studie „Taiwan Service Industry Evaluation“ aus dem Jahr 2026. Die Untersuchung analysiert Kriterien für Servicequalität sowie die Attraktivität von Unternehmen als Ausbildungsbetriebe.
Im Mittelpunkt stehen drei Säulen: die sogenannte Service-Temperatur, die Integration moderner Technologien und die konsistente Umsetzung von Omnichannel-Strategien. Über die Studie berichtet laut Quelle die Fachzeitung Commercial Times.
Mit Service-Temperatur ist die menschliche Komponente in der Interaktion mit Kundinnen und Kunden gemeint. Eine rein funktionale Bearbeitung von Anliegen reiche demnach in der heutigen Marktumgebung nicht mehr aus.
Goldprämierte Unternehmen zeichneten sich laut den Studienergebnissen durch Aufmerksamkeit für Details aus. Genannt werden ein freundliches Lächeln, ein ausgeprägtes Erinnerungsvermögen an Kundenpräferenzen und eine generelle Atmosphäre der Fürsorge.
Diese Faktoren seien nach Darstellung der Quelle nicht nur für die Kundenzufriedenheit von Bedeutung. Sie beeinflussten zugleich die Attraktivität von Unternehmen als Ausbildungsbetriebe und könnten damit auch für Recruiting und Nachwuchsgewinnung relevant sein.
- Service-Temperatur und menschliche Interaktion
- Integration moderner Technologien
- Konsistente Omnichannel-Strategien
Infobox – AD HOC NEWS: Die 15. Taiwan Service Industry Evaluation für 2026 hebt Empathie, Technologie-Integration und Omnichannel-Konsistenz als zentrale Faktoren hervor. Besonders die Service-Temperatur wird mit Kundenzufriedenheit und Recruiting-Erfolg verbunden.
Quellen:














